Two Foot Bay Caves

Barbuda

70/10090 min

Die Two Foot Bay Caves im Nordosten von Barbuda gehören zu einem bedeutenden Naturschutzgebiet, das durch Kalksteinfelsen und dichtes Buschland geprägt ist. Der Ort umfasst mehrere Höhlen, von denen einige so geräumig sind, dass man darin stehen kann, darunter „The Fridge“, berühmt für seine ungewöhnlich niedrige Temperatur. Besonders wichtig ist die Indian Cave, denn dort befinden sich die einzigen Petroglyphen von Barbuda, hinterlassen von den indigenen Menschen der Insel. Historisch wurde in der Nähe des Gun Shop Cliff bereits in den 1890er-Jahren Guano abgebaut; das zeigen nahe gelegene Ruinen, die vermutlich von Minern errichtet wurden. Das Höhlensystem ist mit der Drop Cavern verbunden – einer großen runden Kammer, die zu einem Raum führt, der 11 Meter hoch ist und von Fledermäusen bewohnt wird. Die umliegenden Felsen dienen als Brutgebiet für verschiedene Vogelarten, darunter der Rotkopf-Tropikvogel (Red-billed tropicbird), die Karibische Elaenia (Caribbean elaenia) und der Antillen-Zimtmann (Antillean crested hummingbird). Das dichte Unterholz bietet Lebensraum für die White-eyed snittye und ist zudem das exklusive Zuhause der Barbuda-Warbler, einer endemischen Vogelart mit einer Population von ein paar Tausend. Seit August 2014 sind das Gebiet und das angrenzende Meer als geschütztes Naturschutzgebiet ausgewiesen – ein klares Zeichen für seine ökologische und kulturelle Bedeutung.

Planen Sie Ihre Reise nach Antigua und Barbuda mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besuchen Sie die Two Foot Bay Caves in der Trockenzeit, wenn der Zugang leichter ist und die Wetterbedingungen besser sind. Erwägen Sie, geführte Touren zu buchen, um die Höhlen sicher zu erkunden und mehr über die Petroglyphen sowie die einheimische Tierwelt zu erfahren. Aufgrund des geschützten Status des Geländes werden Reservierungen im Voraus empfohlen. Besucher sollten den natürlichen Lebensraum respektieren, insbesondere die Vogelbestände, und darauf achten, die empfindlichen Besonderheiten der Höhlen nicht zu stören.

Interessante Fakten

  • Indian Cave beherbergt die einzigen Petroglyphen von Barbuda, geschaffen von indigenen Völkern.
  • Die Höhle, die „The Fridge“ genannt wird, erhielt ihren Namen wegen ihrer ungewöhnlich niedrigen Temperatur.
  • In Drop Cavern gibt es eine 11 Meter hohe Kammer, die von Fledermäusen bewohnt wird.
  • Die Two Foot Bay ist der einzige Lebensraum der endemischen Vogelart Barbuda warbler.
  • Der Guanoabbau fand in den 1890er-Jahren nahe dem Gun Shop Cliff statt; die Ruinen sind noch vorhanden.

Geschichte

Die Gegend um die Two Foot Bay wurde in den 1890er-Jahren historisch für den Guanoabbau genutzt – durch die Barbuda Island Company; die Ruinen der Arbeiter sind noch immer nahe dem Gun Shop Cliff zu sehen.

Die Höhlen waren schon lange bedeutend wegen der indigenen Petroglyphen, die in Indian Cave erhalten geblieben sind.

2014

Im Laufe der Zeit wurde der ökologische Wert der Region erkannt, was dazu führte, dass sie im August 2014 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde und sowohl die terrestrischen als auch die marinen Lebensräume rund um die Two Foot Bay schützt.

Ortsführer

1
Indian Cave

Diese Höhle enthält die einzigen bekannten Petroglyphen auf Barbuda, geschaffen von den indigenen Menschen der Insel. Der Zugang erfolgt über einen schmalen Durchgang von Drop Cavern; zudem hat sie einen hohen archäologischen und kulturellen Wert.

2
Drop Cavern

Eine große runde Höhlenkammer, verbunden mit einem 11 Meter hohen Raum, der von Fledermäusen bewohnt wird. Sie bildet einen wichtigen Teil des Höhlensystems in der Nähe der Two Foot Bay.

3
The Fridge

Eine nach ihrer niedrigen Temperatur benannte Höhle, die in den Kalksteinfelsen der Two Foot Bay ein einzigartiges Mikroklima schafft.

4
Gun Shop Cliff Ruins1890s

Ruinen in der Nähe des Höhleneingangs, die vermutlich von Minern errichtet wurden, nachdem sie in den 1890er-Jahren Guano abgebaut hatten – ein Blick auf die industrielle Vergangenheit der Region.

Kontakt