Jumeirah-Moschee

Jumeirah-Moschee

Dubayy

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Die Jumeirah-Moschee in Dubai (VAE) ist ein beeindruckendes Beispiel islamischer Architektur, das die Stile der Fatimiden und Mamluken kombiniert. Fertiggestellt im Jahr 1979, war sie ein Geschenk von Scheich Rashid bin Saeed Al Maktoum an seinen Sohn Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum. Gebaut aus gelb-pinkem Sandstein, besitzt die Moschee zwei Minarette und eine Kuppel, die mit aufwendigen Verzierungen und koranischer Epigraphik geschmückt ist. Im Inneren zeigt sie ein Hypostylsystem: Säulen umschließen eine zentrale Kuppel, dekoriert mit floralen Teppichen und farbenfrohen Ornamenten, die an die Alhambra erinnern. Die Moschee bietet Platz für bis zu 1.200 Gläubige und gehört zu den wenigen in Dubai, die Nicht-Muslimen über geführte Touren zugänglich sind – organisiert vom Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU). Diese Rundgänge vermitteln Besuchern Wissenswertes über islamische Praktiken und Kultur und geben so einen besonderen kulturellen Einblick. Zum Komplex gehören außerdem ein Museum, ein Majlis für Veranstaltungen, und es werden authentische emiratische Speiseerlebnisse angeboten. Die Moschee ist ein bedeutendes Kulturdenkmal, das Dubais Erbe und Offenheit symbolisiert.

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Tipp: Besucher sollten sich angemessen und zurückhaltend kleiden; Frauen tragen dabei Kopftücher. Diese können bei Bedarf gestellt werden. Die beste Zeit für einen Besuch sind die geführten Touren, die zweimal täglich stattfinden – außerhalb der Gebetszeiten. Eine Vorabregistrierung wird empfohlen, da die Touren schnell ausgebucht sind. Freitags ist die Moschee geschlossen. Zusätzlich können Besucher weitere kulturelle Angebote nutzen: das vor Ort gelegene Museum, einen Geschenkeladen sowie einen traditionellen emiratischen Buffettisch vor den Touren. Je nach Anlass können Rabatte für Gruppenbuchungen oder besondere Events verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Die Jumeirah-Moschee gehört zu den wenigen Moscheen in Dubai, die Nicht-Muslimen über geführte Rundgänge offenstehen.
  • Die Architektur der Moschee kombiniert Fatimiden- und Mamlukenstile mit tiefen Reliefs, wie sie typisch für ägyptisch-mamlukisches Design sind.
  • Während des Gebets kann die Moschee bis zu 1.200 Gläubige aufnehmen.
  • Die Moschee wurde auf der 500-Dirham-Banknote von 2003 gezeigt, bevor sie durch den Burj Khalifa ersetzt wurde.
  • Die Innenausstattung ist von der Alhambra in Spanien inspiriert – bekannt für ihre kunstvollen islamischen Verzierungen.

Geschichte

1975

Der Bau der Jumeirah-Moschee begann 1975 und wurde 1979 abgeschlossen.

Sie wurde von Scheich Rashid bin Saeed Al Maktoum als Geschenk für seinen Sohn Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum in Auftrag gegeben.

Entworfen wurde sie von den Architekten Abd al-Muʿizz Husayn und Muhammad al-Mahdi Hegazy, die fatimidische und mamlukische architektonische Einflüsse einfließen ließen.

Die Errichtung der Moschee fiel in die Zeit der rasanten Entwicklung Dubaïs während der Ölära und spiegelte das kulturelle Wachstum der Stadt wider.

Zunächst diente die Moschee als ursprünglicher Sitz des Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding, bis das Zentrum nach Bur Dubai umzog.

500

Das Bild der Moschee war einst auf der 500-Dirham-Banknotenserie zu sehen, die 2003 ausgegeben wurde – ein Hinweis auf ihre kulturelle Bedeutung.

Ortsführer

1
Außenarchitektur1979
Abd al-Muʿizz Husayn und Muhammad al-Mahdi Hegazy

Die Außenansicht der Moschee besteht aus gelb-pinkem Sandstein. Zu sehen sind zwei Minarette und eine große Kuppel mit detaillierten Reliefverzierungen, die von Fatimiden- und Mamlukenstilen inspiriert sind. Der Haupteingang für Gläubige ist mit koranischen Inschriften aus Surah At-Tawbah geschmückt, die die Bedeutung der täglichen Gebete hervorheben. Der Innenhof verfügt über Brunnen für rituelle Waschungen (Wudu).

2
Innenbereich: Gebetshalle1979
Abd al-Muʿizz Husayn und Muhammad al-Mahdi Hegazy

Im Inneren erwartet die Besucher eine Hypostylhalle mit Säulen, die um die zentrale Kuppel angeordnet sind, bedeckt von einem großen Teppich mit floralen Mustern. Die Innengestaltung ist in aufsteigenden Farbtönen gehalten: Beige, Gelb, Lachsrosa und Blau – als Symbol für den Himmel innerhalb der Kuppel. Koranische Verse, die den Vers vom Sieg rezitieren, schmücken die Gebetshalle und knüpfen damit an religiöse Stätten an, die von der Regierung eingerichtet wurden.

3
Museum „Once Upon a Time“ und Majlis

Der Komplex umfasst ein Museum, das der Geschichte Dubaïs gewidmet ist, sowie einen Majlis-Bereich für kulturelle Veranstaltungen und Treffen, der auch gemietet werden kann. Diese Bereiche bereichern das Besuchererlebnis, indem sie historischen Kontext schaffen und Möglichkeiten zur kulturellen Auseinandersetzung bieten.

Kontakt

Telefon: 04 353 6666