
Sant Romà de les Bons
Encamp
Sant Romà de les Bons ist eine historische Kirche in Les Bons, Encamp, Andorra. Sie ist vor allem wegen ihrer romanischen und lombardischen Architektur bekannt. Am 23. Januar 1164 wurde die Kirche geweiht. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss, dazu einen Giebelturm mit Glockenstube sowie ein Dach, das mit llicorella-Platten gedeckt ist. Im 16. Jahrhundert erhielt die Kirche eine gotische Übermalung: Dabei wurden ein Vorbau ergänzt und Türen sowie Fenster so verändert, dass sie dem architektonischen Stil des 16. bis 17. Jahrhunderts entsprechen. Die ursprünglichen Wandmalereien sind heute nur noch in Fragmenten erhalten – sie wurden sorgfältig im Inneren der Kirche nachgebildet. Die Restaurierungsarbeiten laufen seit den 1970er-Jahren. Wesentliche Beiträge leisteten der Andorran National Artistic Heritage Restoration Service, die Paul Getty Foundation und das Courtauld Institute of Art. Seit 2003 ist Sant Romà de les Bons als Kulturdenkmal in Andorra eingetragen. Die Kirche ist damit ein lebendiges Zeugnis mittelalterlicher Kirchenkunst und -architektur in der Region.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Sant Romà de les Bons sind die wärmeren Monate, wenn das Wetter angenehm ist, um Encamp zu erkunden. Besucher sollten im Voraus die Öffnungszeiten prüfen und in Erwägung ziehen, an einer Führung teilzunehmen, um die historische und künstlerische Bedeutung der Kirche ganz zu erfassen. In der Hauptsaison kann es sinnvoll sein, Tickets oder Touren im Voraus zu buchen. Ermäßigungen können für Studierende, Seniorinnen und Senioren oder Gruppen verfügbar sein – am besten vor Ort nachfragen.
Interessante Fakten
- •Die ursprünglichen Wandmalereien von Sant Romà de les Bons sind als zwei große Fragmente im Museu Nacional d'Art de Catalunya erhalten.
- •Das Dach der Kirche besteht aus llicorella-Platten, einem traditionellen Material, das in der Region verwendet wird.
- •Bei den Restaurierungsarbeiten gab es internationale Zusammenarbeit, unter anderem mit der Paul Getty Foundation und dem Courtauld Institute of Art.
- •Der Eingang der Kirche liegt an der Westwand, da das Gelände keinen Zugang von Süden zuließ.
Geschichte
Die Kirche wurde erstmals 1162 über einen Konsens (Concordat) dokumentiert und 1164 geweiht.
Die Weihe galt Romanus von Caesarea.
Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche bedeutende Veränderungen: Dazu gehörte im 16.
Jahrhundert eine gotische Übermalung sowie bauliche Anpassungen an Türen und Fenstern in den 16.
bis 17.
Jahrhunderten.
Die ursprünglichen Wandmalereien wurden Anfang des 20.
Jahrhunderts entfernt und befinden sich heute im Museu Nacional d'Art de Catalunya.
Seit den 1970er-Jahren wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt, um die ursprünglichen Dekorationen zu bewahren.
2003 wurde das Gebäude schließlich als Kulturdenkmal ausgewiesen.
Ortsführer
Glockenturm12th century
Ein markanter Giebelturm mit Glockenstube, der die Kirche krönt. Er ist typisch für die romanische Architektur und gibt einen Einblick in die mittelalterliche Gestaltung von Kirchen.
Wandmalereien – Reproduktion12th century originals, 20th century reproductions
Repliken der ursprünglichen Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert schmücken das Innere, da die Originale im Museu Nacional d'Art de Catalunya in Barcelona erhalten sind.
Vorbau16th–17th century
Im 16. bis 17. Jahrhundert wurde der Kirche ein Vorbau hinzugefügt, der die gotischen Stilimpulse der Zeit der Übermalung und der architektonischen Veränderungen widerspiegelt.
Kontakt
Telefon: 731 000